Schredderparty 2012 am 27. Oktober 2012

Letzte Aktualisierung:12.02.2016 15:01 


Schreddern statt Kokeln

Wie schon in den beiden vorangegangenen Jahren bot der Förderverein Wiedenbrügge-Schmalenbruch den Bürgern am 27. Oktober 2012 einen kostenlosen Schredderdienst auf dem Festplatz am Futtersilo an.

In seiner Sitzung am 12. Juli 2012 hatte der Samtgemeinderat beschlossen, die Brennetage in der Samtgemeinde Sachsenhagen mit sofortiger Wirkung abzuschaffen. Danach ist das Verbrennen von Grünschnitt nur noch per Einzelantrag und -genehmigung gestattet.

Dieses Brenneverbot trug sicherlich ebenso wie die Öffnung der Schredderaktion für die ganze Gemeinde Wölpinghausen - also die Ortsteile Bergkirchen, Wiedenbrügge-Schmalenbruch und Wölpinghausen - dazu bei, dass das Angebot überraschend gut angenommen wurde. In der Woche zuvor konnte der Grünschnitt angeliefert werden, und am Sonnabendmorgen lag der Festplatz rappezappe voll damit.

Am Tag zuvor hatte Willi Ehlers kurzfristig mitgeteilt, dass die Firma Deister Top das Schreddern diesmal nicht mit eigenem Gerät übernehmen könne. Der beeindruckende Hochleistungsschredder, der im letzten Jahr zum Einsatz gekommen war, stand diesmal als Exponat auf einer Fachmesse. Aber es sei für entsprechenden Ersatz gesorgt worden.

So blieb den Besuchern zunächst nix anderes übrig, als auf das Eintreffen der Maschinen zu warten. Dies indes ließ sich bei Bratwurst und Bier vom Fass gut aushalten. Außerdem wurden Wetten abgeschlossen, ob der Ersatzschredder die auf dem Festplatz lagernden Baumstämme würde "wuppen" können?

Beginn des Schredderbetriebes

Dann hatte das Warten ein Ende, und die Firma Energieholz Güse aus Bünde rückte mit schwerem Gerät an, um den auf dem Festplatz und zahlreichen Hängern lagernden Grünschnitt und Baumstämmen in Schreddergut zu verwandeln. Und der Schredder zeigte sehr schnell, dass er mit den Baumstämmen keine Probleme bekommen sollte.

 

Auch die Schaumburger Nachrichten berichteten umfangreich über das "Große Spektakel mit schwerem Gerät". Den Zeitungsbericht vom 29. Oktober 2012 kann man

... hier nachlesen

Verbleib des Schreddergutes

Das anfallende Schreddergut konnte bei Bedarf gleich wieder mitgenommen werden. Und von dieser Alternative wurde auf unterschiedliche Art und Weise Gebrauch gemacht! Um die Karre von Gernot Scupin zu füllen, benötigte der Hochleistungsschredder man gerade mal 3:06:57 Sekunden.

Größtabnehmer war in diesem Jahr der Schützenverein. Drei bis oben geladene Hochflachter transportierte Carsten Salge zum Vereinsheim. Dort muss der Mulch jetzt mit Karren hinter die Schießstände gefahren und dort von Hand verteilt werden.