25 Jahre Schützenmusicorps Groß Oesingen

Letzte Aktualisierung: 15.06.2016 14:07


Pastor Heinrich Hohlfeld

Nachdem uns die Einladung zum Jubiläum erreichte, stellte sich die Frage nach einem passenden Geschenk. Bildhauer Eckhard Titze erklärte sich bereit, "eine kleine Skulptur" zu schnitzen. "Die können wir dann im Bus mitnehmen!!".

In geheimer Mission wurde Kontakt zu den Groß Oesingern aufgenommen und alsbald stellte sich heraus, dass Heinrich Hohlfeld, der von 1960 bis zu seinem Tode 1988 als Pastor in Groß Oesingen tätig war, die geeignete Vorlage liefern würde.

Ausstellung und Generalprobe

Am 7. April bemerkte Eckhard dann ganz nebenbei, "dass der Paster fast fertig sei". Auf Drängen der Anwesenden wurde eine Besichtigung vorgenommen. Und wir staunten weis Gott nicht schlecht, als wir sahen, was aus der "kleinen" Skulptur geworden war.

Während der "Kleinsten EXPO der Welt" war "Pastor Hohlfeld" vor Eckhard Titzes Offenen Atelier ausgestellt.

Am Tage vor dem Jubiläum wurde die Bronzeplatte mit der Widmungsinschrift angebracht, und dann wurde das Aufstellen geübt. Dass uns Dietmar dabei mit köstlichen Kaltgetränken (lauhwarmes Lindner!) versorgte, sei hier nur dankend am Rande erwähnt.

Danach wurde "der Paster" auf dem Nachläufer verpackt und verschnürt, um dann am nächsten Tag die Reise zum Bestimmungsort in Groß Oesingen anzutreten.

Die Delegationen

Da das ganze Dorf eingeladen war, beteiligte sich jeweils eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr, des Schützenvereins und des Fördervereins. Außerdem Dietmar Wischmeyer und Harm Wörner vom Frühstyxradio. Die fuhren getrennt und nahmen den Anhänger mit "den Paster" mit. Pünktlich um 18 Uhr verließ der Bus das Roderiktal in Richtung Groß Oesingen.

Auf'em Zelt

Dass wir unsere eigene Zapfanlage zur Verfügung hatten, tat der Stimmung wahrlich keinen Abbruch! "Saubere Organisation bei den Oesingern, saubere Organisation!"

Gegen 21.57 Uhr knatterte Dietmar Wischmeyer mit Hanomag und Nachläufer, auf dem sich "der Paster" befand, durchs rappezappevolle Festzelt in Richtung Bühne.

Nachdem Dietmar den Besuchern äußerst humorvoll verklickert hatte, wie es bei Festzelten zugeht und worauf es dabei wirklich ankommt, war es Zeit, "den Paster" aufzustellen und auszupacken.

Nachdem die Roderik-Hymne im Zelt erklungen war und sich das Fahnenkommando vor der Bühne in Position gebracht hatte, begann das Aufstellkommando  "den Paster" aufzurichten und am Festzeltboden zu befestigen. Das alles ohne Probleme klappte, freute nicht nur die Beteiligten. Wilfried Hentschke moderierte derweil das Prozedere und hob die besonderen Meriten hervor, die sich Pastor Heinrich Hohlfeld vor allem im Bereich der Jugendarbeit in Groß Oesingen erworben hatte.

 

Mit der Übergabe "des Pasters" an den Vorsitzenden des Schützenmusikcorps Groß Oesingen, Dirk Menzendorf, war der "offizielle Teil" der Jubiläumsfeierlichkeiten dann beendet. Danach gab es aber noch viel Musik und bis zu unserer Abfahrt viel Spaß und gute Laune.