Schützenfest Wölpinghausen 2006 - Eichenrott mit Gülleband

Letzte Aktualisierung: 15.06.2016 13:59


Planung und Abmarsch

Es war an einem lauen Sommertag im Juli des Jahres 2005 als wir die Nachricht erhielten, dass unser "Leih-Wölpinghäuser" Jens Arndt, besser bekannt unter seinem DJ-Alias "Shorty" zum Rottmeister gewählt wurde. Und zwar zum Eichenrottmeister 2006 im Wölpinghäuser Schweinebruch. Dass Jens seine Wiedenbrügger als Gäste einladen würde, daran bestand kein Zweifel! Aber ein Null-acht-fufzehn-Besuch sollte es ganz bestimmt nicht werden.

Fast ein Jahr vor dem Rott reifte so der Plan: Wir fahren mit dem ganzen Schützenverein und nehmen die "Gülleband" aus Groß Ösingen mit! Stillschweigen über die Aktion wurde vereinbart, und die Vereinbarung wurde bis zum letzten Tag eingehalten.

Am Sonntag, dem 16. Juli 2006, gegen 8.30 Uhr wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Es hieß "Aufsitzen", und dann ging es mit zwei Hängern in Richtung Schweinebruch.

Ankunft und Frühschoppen im Eichenrott

Wie man auf dem rechten Foto erkennt, war Mutter Elke Arndt angesichts unseres Erscheinens völlig fassungslos! "Rottschreier" Helmut Sölter sprach denn auch von der "Größten Invasion im Schweinbruch seit Landung der Alliierten in der Normandie".

Bevor wir es uns im Rott richtig gemütlich machten, wurde natürlich erst einmal ein Gruppenfoto gemacht. Das Foto unten kann man

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Danach intonierten unsere Freunde aus Groß Ösingen im Eichenrott zünftige Marschmusik. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Euch, liebe Musiker der "Gülleband" auf das Allerherzlichste!!

Es wurde ein wunderbarer Rottvormittag. "Shorty" hatte nicht nur den Ehrentanz zu absolvieren, sondern er musste mit der Gülleband auch "Maggi" schlucken!

Mit der Rottmeisterin 2007
 und dem Rottmeister 2008

Abschied vom Rott

"Hauptsache, er hat genügend Bier eingekauft" hatten wir vorher geunkt. Nun, das für den Wiedenbrügger so wichtige Lebenselixier ging nicht aus. Die vom Rottmeister eingekauften Fassbierbestände hielten der Invasion stand und reichten bis zum Schluss.

"Man soll Aufhören, wenn es am Schönsten ist", sagt der Volksmund. So befahl der Rottmeister nach zwei Stunden "Bereitmachen zum Abmarsch!"

Nicht nur, dass die "Pferdefreunde Wölpinghausen" uns ihre Ponys bei unseren Veranstaltungen auf dem Wiedenbrügger Festplatz fürs Kinderreiten zur Verfügung stellen. Nein, auch beim anschließenden Rundmarsch leisteten die Ponys gute Dienste. Der stets "gehfaule" Uwe Görlich nahm deutschlandfahneschwenkend im Sulky Platz, und Rottmeister Jens Arndt trabte seinem Rott hoch zu Pony voran.

Auf'em Zelt

Beim mörderischen Rundmarsch in der "Wüste von Wölpinghausen" wären wir fast verdurstet. Hätten die Freunde von der Weckbatterie ihre Biervorräte nicht mit uns geteilt, dann wäre manch Wiedenbrügger bei diesem Feldzug wohl elendig verdurstet und krepiert. Als wir erst auf dem Zelt angekommen waren, gab indes genug zu trinken.

Nachdem die Ansprachen und das Mittagessen vorbei waren, legte die "Gülleband" los! Bereits nach wenigen gespielten Takten hielt die Leute nicht mehr auf den Stühlen. Die Musiker aus Groß Ösingen sorgten mit ihrer Musik für allerbeste Wies'n-Stimmung im Schützenfestzelt auf den Golanhöhen.

Die Schaumburger Nachrichten berichteten natürlich ausführlich über das Schützenfestgeschehen im Nachbardorf. Die Berichte kann man

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