Der Kleinste Weihnachtsmarkt der Welt am 10. Dezember 2005

Letzte Aktualisierung: 15.06.2016 12:45


Nachdem wir Ortrud und Roderik ein vorweihnachtliches Outfit verpasst hatten, konnte die dritte Ausgabe des Kleinsten Weihnachtsmarktes der Welt beginnen. Veranstalter war in diesem Jahr erstmalig der Ende 2004 gegründete Förderverein Wiedenbrügge-Schmalenbruch.

Besonders freute uns natürlich, dass wir wieder alle vier Generationen auf dem Festplatz zu Gast hatten. Logisch wurde sich um alle gekümmert. Für die Jüngsten gab es eine Bastelecke und die Kinder konnten ihre Weihnachtskekse selbst formen und backen. Was sie nicht selber essen konnten, wurde verkauft. Kein Keks blieb übrig.

Weihnachtsmann kommt als
"Easy Rider"

"Auf dem Festplatz sorgen Feuertonnen für Wärme, aus den Lautsprechern  tönen die 'Jackson Five', dass Santa Claus in die Stadt kommt, und tatsächlich kommt der Weihnachtsmann", so beschreibt Christoph Oppermann die Geschichte in den Schaumburger Nachrichten

Und weiter schreibt Christoph: "Nun ist Wiedenbrügge keine Stadt, dort ist ohnehin vieles etwas anders als in anderen Gemeinwesen. Völlig folgerichtig hatte dort auch der Rotrock einen eigenen Auftritt und erschien auf einem Squad. Santa Claus als reifer Easy Rider, das begeisterte nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen.

Der Nachwuchs war so beeindruckt vom imposanten Weihnachtsmann, dessen Stimme eine auffällige Ähnlichkeit zu der des Märchenonkels Jürgen Hentschke aufwies, dass ein Kind sogar ohne weitere Ermunterung und Aufforderung fehlerfrei ein Weihnachtsgedicht aufsagen wollte. Dieser Weihnachtsmann ist völlig ohne Rute über die Runden gekommen."

Schrottwichteln

Unbeschreiblich groß war die Freude, als Leon Fulde sein Schrottwichtelpaket öffnete. Ein in gelb-grünen Pastellfarben kolorierter Plastikfisch auf einem ovalen mit abwischbarer Dekorfolie verzierten Stück Sperrholplatte, ist eben genau das Geschenk, worüber sich Jungen in Leons Alter besonders freuen. Die Begeisterung verschlug dem Kind glatt die Sprache. Die umstehenden Erwachsenen hingegen ließen ihre Freude ob des schönen Geschenkes klar erkennen. Auch Uwe Görlich war begeistert von der Ausstrahlung seines Präsentes. Wo bekommt man schon einen so exotischen nutzlosen gelben Stoffmond mit roten maikäferähnlichen Fabelwesen? Außer beim Schrottwichteln in Wiedenbrügge natürlich!

 

 

Treue Wacht und Eröffnung des Weihnachtsmarktes 2005

Eigentlich gefällt uns der Termin für unseren ersten Weihnachtsmarkt im Jahre 2003 am besten: Reinfeiern in den 5. Advent. Aber leider können wir den wohl erst wieder im Jahre 2007 realisieren. So war die Planung, den Weihnachtsmarkt wieder zum 1. Advent zu veranstalten. Aufgrund einer örtlichen Geburtstagsfeier (Rolli wurde fufzich!) wurde aber aus der Nummer nichts. Nach langem Hin und Her wurde dann Sonnabend, der 10.12.2005, definitiv als Veranstaltungstag festgelegt.

Danach ging es eigentlich zügig voran. Wir hatten zwei Wochen länger Zeit, unseren Pavillon auf dem Festplatz soweit herzurichten, dass wir ihn beim Weihnachtsmarkt als Verkaufsraum nutzen konnten. Obwohl am Abend vorher noch bis in die späten Nachstunden vor Ort rumgewerkelt wurde. Die erste Tresenbesetzung in der neuen Festplatzära wurde natürlich im Bild festgehalten. Genauso die Griller. Die wurden bei den frostigen Temperaturen sogar um ihren Job beneidet - anders als im Sommer.

Bei Paul bedanken wir uns an dieser Stelle auch noch für eine nahezu himmlische Leihgabe: Er stellte dem Weihnachtsmann sein Quad als irdisches Gefährt zur Verfügung.