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Schützenfest 2009 - Rundmarsch mit Scheibenannageln

Letzte Aktualisierung:20.02.2014 10:51 


Alle Marschieren - doch einer fehlt

Um "zwölwe" hieß es in den beiden Rotts: "Fertig machen zum Abmarsch!" Dann ging es sternförmig zum "Platz der Wiedervereinigung" hinter der Raiffeisenkathedrale. In diesem Jahr bei bedecktem Himmel, aber ohne Regen. Also bei bestem Marschwetter.

Fast das komplette Dorf war quasi auf den Beinen. Bis auf den am Tag zuvor frisch gekürten Oberst. Hans-Dieter Wedemeyer, schon in voller Montur und eigentlich abmarschbereit fürs Rott, aber noch in Socken, wurde die vorletzte Treppenstufe seines Zuhauses eben wegen der genannten Socken zum Verhängnis. Der Versuch, am läutenden Telefon zu sein, "bevor die Box anspringt", scheiterte kläglich. Ergebnis des folgenden Saltos: Komplizierter Bruch im linken Fußgelenk. Mit dem Abtransport ins Krankenhaus Stolzenau war für den "Leitenden" das Schützenfest 2009 gelaufen.

Ehrenmajor Gerd Zimny und Schützenmajor Jürgen Hentschke führten den Zug an.

Scheibenkinder 2009

von lins nach rechts: Nico Bozinis, Leon Fulde, Till Zimny, Melina Zimny, Lisa-Christin Sabel, Jonas Sabel, (Fehlende Namen werden nach Mitteilung durch Jugendleiterin noch eingetragen).

Vereinigung der beiden Rottzüge

Auch das Rosenrott war unter Leitung von Zugleutnant Eckhard Lindemann pünktlich aufgebrochen und Richtung Treffpunkt marschiert.

Nach der Zusammenführung am "Platz der Vereinigung" hatte der komplette Festzug eine beachtliche Länge angenommen.

Scheibenannageln bei
Schützenkönig Gerd Brunkhorst

Nach 20 Jahren (Schützenkönigin 1989: Edith Meier) wurde auf dem Gehöft wieder eine Königsscheibe an den Giebel genagelt.

Der König zeigte sich auch beim Rundmarsch als äußerst spendabel und hatte fürs Flaschenbier extra Kühlboxen bei der Brauerei geordert. Auch an allen möglichen Schlucksorten und frischen Erdbeeren herrschte kein Mangel.

Dann ging es weiter. Weiter durch die "Gluthölle von Schmalenbruch". Zur Begriffsprägung siehe Schützenfest 2008.

Eine echte Bereicherung beim Schützenrundmarsch waren die Mitglieder des Infanterieregiments Graf Wilhelm in ihren historischen Uniformen und Gewändern. Erstmals sogar mit Pferdebegleitung! Diese Uniformträger waren wohl am frohesten über die moderaten Außentemperaturen. Wir bedanken uns bei den Teilnehmern aus dem benachbarten Wölpinghausen und hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder eine Delegation an unserem Rundmarsch teilnimmt.

Scheibenannageln bei der
Jugendkönigin Natalie Gierke

Ständchen am Seniorenheim
Auf der Heide

Schon seit vielen Jahren stoppt der Festumzug am örtlichen Seniorenheim, um den Bewohner ein Ständchen zu bringen. Das Personal unter Leitung von Frau Schwanke versorgte die Umzugsteilnehmer derweil mit Kaltgetränken.

Mal für die Chronik; die Namen des Fahnenkommandos 2009 (siehe Foto links):

                 Peter Zimny, Carsten Salge und Stefan Witte

Im Vordergrund (klassisches "Rückenbild") der stellvertretende Vereinsvorsitzende des Schützenvereins Eckhard Titze.

Scheibenannageln bei der
Schülerschützenkönigin Lisa-Marie Zimny

Das Tulpenrott
oder
Zwei Rotts sind nicht genug

Etwas exklusiver, etwas feudaler, etwas persönlicher und netter als in den beiden "großen" Rotts ging es in der jüngsten Wiedenbrügger Schützenfestkommune zu. Sogar für musikalische Unterhaltung hatten die Veranstalter gesorgt.

Wahlspruch der beiden Gründer: "Das Tulpenrott - Ein Rott mit Stil!" Nun, dem ist eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen, oder?

Nachdem das kräftige Regenschauer, das bei der Schülerkönigin auf uns niederprasselte, vorüber war, ging's weiter zu Schützenkönigin Silke Vogt. Der letzten Stadion des Rundmarsches.

Scheibenannageln bei
Ihrer Majestät Silke der Ersten

 

 

 

 





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