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Schützenfest 2009 - Comedyabend mit Bulthaup, Olm, Wischmeyer

Letzte Aktualisierung:20.02.2014 08:30 


Sabine Bulthaup
Hans-Werner Olm
Dietmar Wischmeyer

Rappezappevoll war das Festzelt - ausverkauft bis auf den  letzten Stehplatz! Kein Wunder bei einem Comedyabend mit dieser hochkarätigen Besetzung. Wiedenbrügges "Lokalmatadore" vom Frühstyxradio verstärkt um Hans-Werner Olm. Da blieb in der Tat "kein Schlüpfer trocken"!

"Alte Bekannte" gleich am Anfang

Erwin und Brochi, Günther (der Treckerfahrer) und der "Kleine Tierfreund", das waren die vom Frühstyxradio bekannten Figuren mit denen Sabine Bulthaup und Dietmar Wischmeyer diesen furiosen Abend eröffneten.

"Bei Günter dem Treckerfahrer wurde es immer hoch politisch. Er machte deutlich, wie es um den Querulantenbauern im Land Niedersachsen steht: Verloren zwischen Inflation  und der Erschließung neuer Verdienstmöglichkeiten sucht er seinen Platz inmitten von Amokpflügerei, Saatgutmafia und landwirtschaftlichen Kuppelsendungen im Fernsehen. Denn die 'gülleresistente Gebärmaschine' aus früheren Zeiten ist längst ausgestorben.

Die wirkliche Bedrohung der Landwirtschaft kommt nach Günters Meinung jedoch in Form 'notgeiler Großstädter' übers Land, die mit ihren 'Außenaktivitäten' die größten Flurschäden anrichten. Das einzige, was noch hilft, ist eine Vollimprägnierung der Landschaft mit Gülle. Das Aufdecken dieser Mistverschwörung toppte er mit der Entschlüsselung eines weiteren Mysteriums der Menschheit: Dem Pop-Corn.

Hans-Werner Olm betrat gleich zu Beginn als Prolet der Sonderklasse die Bühne und zeigte dem Publikum erstmal, wo der Hammer hängt. Oder sein Handy. Auf dessen Grundlage baut nämlich seine neues Hobby auf: Geschlechtsverkehr mit dem Mobiltelefon, untermalt vom Klingelton des 'Andalusischen Zwergs im Treibsand.'"

(C) Nicole Biller, Schaumburger Wochenblatt

Auch Wiedenbrügges Altbürgermeister Wilfried Nölke und Frau Gisela hatten wie Diane Vogt Spaß an dem, was die beiden Nachbarn oben auf der Bühne ablieferten.

Neues aus dem Mutanten-Stadl

Der musikalische Höhepunkt des Abends: Sabine Bulthaup und Hans-Werner Olm als Napalm-Duo.

Ende des ersten Durchgangs - Pause

Start zum Zweiter Durchgang - Neues aus Plattengülle - Frieda & Anneliese

Technisches Equipment

An diesem Abend stellte Hans-Dieter Wedemeyer das meiste, an allen anderen Schützenfestabenden das komplette Equipment (Ton- und Lichtanlagen) zur Verfügung. Dafür sagen wir auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank.

Die Mülheimer

Natürlich fehlten die treuen Fans aus Mülheim an der Rohr auch in diesem Jahr nicht. Nach der Comedy-Veranstaltung wurde das Wiedersehen noch kräftig begossen (siehe Disconacht).

Willi aus dem Birkhuhnweg

Auf der Bühne ging's derweil deftig zur Sache. Willi Deutschmann zog gegen die Menschheit im Allgemeinen und gegen die Autopassanten im heimischen Birkhuhnweg im Besonderen zu Felde.

Mein Gott, habe ich schöne Haare

Das schönste und begehrteste aller Mannweiber: Hans-Werner Olm als Luise Koschinsky. Kommentare überflüssig!

Seit Jahren stets dabei:
Die Hagenburger

Die Hagenburger hatten gut lachen. Bratwurst von Frau Koschinsky gefangen, und auf der Bühne gab zwischenzeitlich die anmutige Uschi ihr Sangesgut zum Besten!

Schluss mit Lustig - Teil I

Alle Tänze dieser Welt wurden vorgeführt, zum Schluss des offiziellen Programms. Angereichert mit der Moderation durch Treckerfahrer Günter und mit tanzakrobatischen Einlagen der beiden animierten Besucher.

Um 23:01 Uhr bedankten sich die drei Akteure beim Publikum, und das Publikum bedankte sich mit frenetischem Applaus bei den drei Akteuren.

Da ließ die Zugabe nicht lange auf sich warten, und Alt-Hippie Iff - alias Hans-Werner Olm - gab zu bekannten Melodien manch unbekanntes Wissenswertes über die einzelnen Berufsstände zum Besten.

Stehende Ovationen

Nach der viertelstündigen Zugabe war Punkt 23:17 Uhr dann endgültig Schluss mit Lustig!

Über drei Stunden hatten Sabine Bulthaup, Hans-Werner Olm und Dietmar Wischmeyer die 500 Besucher auf dem Festzelt in Wiedenbrügge allerbestens unterhalten. Ein Comedyabend der absoluten Spitzenklasse ging - leider - zu Ende.

Die zahlreichen Besucher aus Nah und Fern bedankten sich mit stehenden Ovationen bei den Künstlern für deren großartiges Engagement.

Wie lange es gedauert hat, bis sich die Lachmuskeln wieder erholt hatten, ist nicht genau bekannt.