Schützenfest 2000 - Rundmarsch mit Scheibenannageln

Letzte Aktualisierung: 04.06.2016 15:33


Anführer und Scheibenkinder

Von Schmalenbruch (Meierweg) aus ging es zunächst durchs "alte Dorf" und dann zu Jugendkönig Marcus Mejow in der "Siedlung" (Alte Poststraße).

Major Gerd Zimny, Ehrenoberst Heinrich Wilkening ("Der Schlachter") und Oberst Heinz Lübking führten den Zug an (vorn von links).

 

Alle "Scheibenkinder 2000" auf einen Blick und einem Foto. Das sind (von links nach rechts):

Julian Wulf, Nico Abramowski, Julian Wedemeyer, Cedric Büssel-berg, Jennifer Gierke, Natalie Gierke, Manuel Hentschke und Nadine Büsselberg.

Neue Scheibenannagler und
Ehrung Otto Pagel

Am 11-11-1999 war Scheibenannagler Willi Hentschke plötzlich und unerwartet verstorben. Daraufhin erklärte Adjutant Karl Schneider, dass er "ohne Willi" auch nicht mehr weiter macht. So wurde nach vielen Jahrzehnten, in denen die Beiden zusammen gewirkt haben, nach Ersatz gesucht. Und der war bald gefunden.

Erstmalig beim Millenniumschützenfest 2000 nagelten Kai Hoffmann und Adjutant Axel Borges die Königsscheiben an die Giebel (siehe Foto unten).

Eine besondere Ehrung wurde Otto Pagel zuteil. Dem Neunzigjährigen, der seit einem Schlaganfall im Rollstuhl sitzt, wurde für seine vielen Verdienste um den Schützenverein ein Präsent überreicht. Unter anderem hatte Otto Pagel über viele Jahre beim Schützenfest die Zeltwache übernommen.

"Fest der kurzen Wege"

Nachdem der Festumzug die "Heide" erreicht hatte, ging alles Hammerschlag auf Hammerschlag. Denn die drei "Königshäuser", an denen die Scheiben nun angenagelt wurden, lagen nur eine Schießbahnlänge auseinander.

Zunächst die Scheibe von Schülerkönig Florian Wedemeyer - die erste am Giebel des neuen Elternhauses.

Dann folgten die Insignien der Majestäten Christina Fienemann und Rolf Gierke.

Nicht nur den hübschen Mädels von der Feuerwehrkapelle Mardorf machte die mittägliche Hitze zu schaffen. Gott sei Dank gab es bei allen drei Königshäusern ausreichend Kaltgetränke. Nachdem die verzehrt waren, setzte sich der Zug in Richtung Festzelt in Bewegung. Dort wartete das "gemeinschaftliche" Mittagessen.