Projekt GÜLLOSSEUM - Einweihungsparty am 29-09-2012

Letzte Aktualisierung: 03.06.2016 15:57


 

Im Sommer 2009 schlug Eckhard Titze vor, einen ehemaligen Güllebehäter zum Kinderspielplatz umzufunktionieren. Nach kontroverser Diskussion wurde am 29. Juli 2009 der Grundsatzbeschluss gefasst, dieses Projekt in die Tat umzusetzen.

Mit dem Projekt "Vom Güllesilo zum Klettervergnügen" bewarb sich der Verein um ein Förderpaket des Energieversorgers E.ON Avacon und gewann den mit 1.000 Euro dotierten ersten Preis. Die Preisübergabe fand am 25. Februar 2010 in Gehrden statt.

Da sich der Abriss der Resthofstelle Piper verzögerte, konnte mit der eigentlichen Projektumsetzung erst im Frühjahr 2011 begonnen werden. Alle wesentlichen Bauabschnitte sind auf unserer Homepage mit vielen Bildern dokumentiert worden.

Auf Vorschlag von Jürgen Hentschke wurde auf die Außenfassade das Motiv des Kolosseums in Rom aufgemalt, und das Objekt erhielt den Namen GÜLLOSSEUM. Die Projektchronik kann man

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Am Sonnabend, dem 29. September 2012, wurde der Projektstatus im Rahmen einer Einweihungsparty der Öffentlichkeit präsentiert. Die langwierige Beschlussfassung und der Baufortschritt zum Objekt waren auf Pinwänden im Veranstaltungszelt dokumentiert.

Pünktlich zum Veranstaltungsbeginn um 16 Uhr begann es wie aus Kübeln zu regnen. Zumindest Lisa Fulde und Timea Wedemeyer nahmen diesen Umstand mit Humor auf.

Danksagungen und Gratulation

Leider konnte das Zelt nicht alle Besucher aufnehmen, so dass viele - wenn auch gut beschirmt - im Regen stehen mussten. Aber nachdem Vereinsvorsitzender Wilfried Hentschke mit seiner Ansprache geendet hatte, hörte der Regen auf, und die nachfolgenden Aktionen konnten unter freiem Himmel stattfinden.

Zunächst gab es vom Förderverein Lob und Blumen für Ingrid Abramowski. Die hatte sich kurzfristig bereit erklärt, zum Schützenfest den für die Bühnenverkleidung erforderlichen Molton zusammen zu nähen. Herzlichen Dank dafür auch noch einmal an dieser Stelle.

Das nächste Vereinsdankeschön hatte Gitta Fulde zum Adressaten. Bereits zum vierten Mal konnte der Verein 2012 eine von Gitta vermittelte Spende ihres Arbeitgebers, der ING-DiBa entgegennehmen. Kommentar des Vorsitzenden: "Nur weiter so!"

60 Jahre Eckhard Titze

Er hat die Skulpturen unserer Ortsgründer Roderik van Wiedenbryk und Ortrud van Smoalenbrook geschaffen, er ist der Ideenvater des Güllosseums, und er hat dieses - im Schweiße seines Angesichts - im Sommer dieses Jahres angemalt. Man kann also wohl zu Recht behaupten, Eckhard Titze hat sein Dorf künstlerisch geprägt, wie kein Anderer!

Für Veranstalter und Besucher war es daher eine ganz besondere Freude, Eckhard Titze zum 60sten Geburtstag zu gratulieren, den er an diesem Einweihungstag feierte. Aber Eckhard ist ja nicht nur Künstler, sondern auch ein begnadeter Koch! Und an diesem Tag unter anderem zuständig für die Zubereitung des Zaubertranks. Was lag da näher, als sich in ein passendes Outfit zu wanden? So erschien er als Druide auf dem Festplatz und trug dabei sein Haar "offen".

Eckhards Engagement konnten wir zwar nicht "recht machen", aber wir konnten wenigstens mit einer Torte und einigen kleinen Präsenten gratulieren und uns auf das Allerherzlichste bei ihm bedanken.

 

 

Beate Gierke und Tina Zimny kümmerten sich an diesem Nachmittag nicht nur um die Kinderanimation - für die Eckhard Titze übrigens als Ideengeber und "Hinkelsteinlieferant fungierte - sondern waren auch die Geburtstagsfeen, die unsere Glückwünsche und Präsente überbrachten.

Noch mehr Danksagungen

Während sich Druide Eckhard Titze und Senator Hans-Jürgen Abramowski die ersten Geburtstags-Cervisia munden ließen, ging es mit den Danksagungen weiter.

Zunächst bedankte sich Schatzmeister Jürgen Hentschke beim Vorsitzenden im Namen des Fördervereins mit einem Gutschein, weil der Eckhard Titze beim Anmalen des Güllebehälters nicht allein in der prallen Sonne hatte stehen und wirken lassen.

Bürgermeister Jochen Schwidlinski und Gemeindedirektor Jörn Wedemeier hatten es sich selbstverständlich nicht nehmen lassen, an der Einweihungsparty persönlich teilzunehmen. Sie überbrachten die Grüße des Gemeinderates und überreichten dem Förderverein für die geleistete und noch zu leistende Objektarbeit eine Spende.

Die Fanfaren von Hagenburg und
ein Ständchen fürs Geburtstagskind

Der Regen hatte zwischenzeitlich aufgehört, und so konnte die "Oldies des Fanfarenzug Hagenburg" unter bei Sonnenschein und unter freiem Himmel aufspielen.

 

Die Wiedenbrügger Hymne - das Roderik-Lied - intonierte der gemischte Chor "Meermusik"Altenhagen-Hagenburg dieses Mal zwar nicht, aber unter Leitung von Anette Wiborg gab es nach mehreren Liedern dann auch noch ein Ständchen für das Geburtstagskind Eckhard Titze.

Wir bedanken uns sowohl beim Fanfanrenzug als auch beim Chor für das dargebotene hervorragende musikalische Rahmenprogramm an dieser Stelle auf das Allerherzlichste.

Zaubertränke für Gross und Klein

Während sich der Druide anfänglich selbst um die Zubereitung der Zaubertränke kümmerte - ohne Jamingo 52 für die Kleinen, mit Jamingo 52 für Großen - übernahmen später die beiden Marketenderinen Lisa Fulde und Timea Wedemeyer diesen Job. Darüber hinaus versorgten sie - nun ohne Regenpellerine, dafür aber immer freundlich lächelnd - die Besucher mit Getränken.

Spiele und Stockbrot

"Es geht auch ohne Hüpfburg, diesmal nicht!" lautete die klare Ansage von Beate Gierke, die für das Kinderanimationspro-gramm verantwortlich zeichnete. Sie behielt recht.

Bei Ritterspielen, Hinkelsteinweitwurf und Sackhüpfen kam für die Kinder keine Langeweile auf. Sie nahmen das alternative Angebot zur Hüpfburg dankend an.

Nach getanem Spiel stärkten sich die jüngsten Besucher der Veranstaltung mit Stockbrot und Würstchen, die im offenen Feuer gebraten wurden.

Den Bericht in den Schaumburger Nachrichten am 01-10-2012 kann man

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Streitwagenrennen
mit Aufsitzrasenmähern

Im freien Training fuhr Marco Schwidlinski mit seinem getunten Rennmäher noch fantastische Rundenzeiten. Doch dann kam das endgültige Aus. Nachdem die Maschine verreckt war, konnten beim Boxenstopp weder Chefmechaniker Matthias Salge noch der ganze sonstige herbeigeeilte technische Sachverstand den Motor wieder zum Laufen bringen. Vermutlich verhinderte ein defekter Keilriemen den Start beim anschließenden Streitwagen-rennen.

 

 

 

Wegen des kräftigen Regenschauers am Nachmittag hatte Rennleiter André Fulde sogar mit dem Gedanken gespielt, den "Großen Preis von Wiedenbrügge" ganz abzusagen.

Vielleicht lag es eben auch an der schlechten Witterung, dass sich insgesamt nur drei Piloten für das Rennen angemeldet hatten. Nachdem Marco Schwidlinski bereits im Qualifying ausgeschieden war, verblieben nur noch Bernd Büsselberg und Ingo Schramm. Diese Beiden indes lieferten sich mit ihren Boliden bis zur letzten Runde ein spannendes Rennen, das die Zuschauer begeistert und anfeuernd verfolgten.

 

 

Danach wurden die Rennmäher zu Triumphwagen umfunktioniert, denn nun hieß es, aufsitzen der Marketenderinnen. Ines Bauermeister, Lisa Fulde und Timea Wedemeyer begleiteten die Streitwagenlenker auf deren letzter Runde.

Dank an die Bergkirchener

Am Abend machte sich der Druide dann noch einmal am Kessel zu schaffen, um den Zaubertrank für die Erwachsenen anzusetzen. Diesmal mit Jamingo 52. Und der verlieh wahrlich Flügel!

Festzuhalten bleibt, dass es eine schöne, fröhliche und stimmungsvolle Einweihungsparty für das neue Wiedenbrügger Wahrzeichen - das GÜLLOSSEUM - war!

Bleibt zum Schluss nur noch, ein ganz herzliches Dankeschön an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bergkirchen zu schicken. Sie haben einmal mehr bewiesen, dass sie nicht nur gern bei uns und mit uns feiern, sondern uns auch bei der Abwicklung hilfreich unterstützen.

Von Beginn der Veranstaltung am Nachmittag bis weit über Mitternacht hinaus haben die Bergkirchener den Betrieb in der Bratwurstbude und im Bierwagen übernommen. Dafür bedanken wir uns, und wir helfen gern wieder, wenn in Bergkirchen Erntefest gefeiert wird.

 

Preisverleihung mit Folgen

Bereits ab 2008 befasste sich der Vorstand des Fördervereins intensiv mit der Frage, welche Projekte für Kinder und Jugendliche umgesetzt werden sollten. Unter anderem wurde über eine Holzburg im EXPO-Wäldchen und über eine Skater-Bahn am Festplatz nachgedacht. Als Projektbudget standen zu diesem Zeitpunkt maximal 4.500 Euro zur Verfügung.

 

 





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