Projekt GÜLLOSSEUM - 2012 - Bauabschnitt 5

Letzte Aktualisierung: 03.06.2016 15:55


Vorbereitende Arbeiten

Bereits am 18. Oktober 2011 beschloss der Vorstand des Fördervereins, wie die Außenfassade des Betonringes gestaltet werden soll. Daraus resultierte auch der neue Projektname: GÜLLOSSEUM. Dann kam der Winter.

Künstler Eckhard Titze nutzte die kalten Wintermonate für die Vorbereitungen zur farblichen Umgestaltung des Betonringes. Er fertigte ein Modell des als Vorbild dienenden Kolosseums in Rom an. Dann folgte das Übertragen der einzelnen "Ringe" maßstabsgetreu in die Projektskizze.

"Nach'em Schützenfest", erklärte Titze ggü. den Schaumburger Nachrichten werde er losspritzen. Den Zeitungsbericht vom 24. Mai 2012 kann man

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Baubeginn Abschnitt 5
am 25. Juli 2012

Am Mittwoch, dem 25. Juli 2012, gegen 11 Uhr begannen die Malerarbeiten für die Umgestaltung des Güllesilos.

Zunächst musste die untere Fensterreihe gemäß Planungsskizze auf den Betonring übertragen werden. Anhand dieses Prototypen wurden dann die exakten Abmessungen für die einzelnen Felder festgelegt.

Nachdem die Schatten der unteren Fensterreihe vermaßt und angezeichnet worden waren, begannen die Grundierungs-arbeiten. Mit Graffiti-Spühdosen wurden zunächst die dunklen Schatten der Fenster und dann das neonfarbene Orange für das Mauerwerk aufgespritzt.

Bürgermeister durchbricht die "Bannmeile"

Bezüglich des Fernbleibens potenzieller Helfer von der Baustelle hatten die Akteure die Vermutung, es sei eine Bannmeile rund um das Objekt verhängt worden. Zumindest für Vorstandsmitglieder des Fördervereins.

Bürgermeister Jochen Schwidlinski ließ es sich jedoch nicht nehmen, während der Anmalphase mal vor Ort nach dem Rechten zu schauen. Bereitwillig erteilte Projektleiter Eckhard Titze Auskunft über Stand und Werdegang des Projekts.

Pressebericht

Auch Fotograf Roger Grabowski von den Schaumburger Nachrichten dokumentierte den Projektverlauf mit einigen Fotos. Jan Wiborg schrieb den Kommentar dazu. Den Artikel in den Schaumburger Nachrichten vom 6. August 2012 kann man

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Brütende Hitze und tausend Linien

Zu Beginn der Arbeiten wurde der Zeitbedarf für die Colorierung auf etwa vier Wochen geschätzt. Benötigt wurden schließlich 21 komplette Arbeitstage. Und an denen meinte es die Sonne viel zu gut. Vor allem in den Nachmittagsstunden herrschte vor der Betonwand eine brütende Hitze.

Auf die häufig von Unbeteiligten gestellte Frage, ob denn wirklich alle Hilfslinien von Hand vermaßt und gezeichnet werden mussten, gibt es eine klare Antwort: Ja! Wie hätte denn das Muster aus der Projektskizze sonst auf die Betonwand kommen sollen?

Gerade der obere Ring mit seinen alternierenden Fensteransichten (groß oben / klein unten) hatte es weiß Gott ein sich! Trotz und alledem war am Donnerstag, dem 16. August 2012, das Werk bis auf das Eingangsportal im Süden vollendet. Und auch der Versorgungskasten wurde farblich mit einbezogen.

Fertigstellung im Jahr des Titze: 2012

 





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