Projekt GÜLLOSSEUM - 2011 - Bauabschnitt 1

Letzte Aktualisierung: 03.06.2016 15:46


Die Vorgeschichte

Bereits am 25. Februar 2010 konnten Eckhard Titze und Wilfried Hentschke vom Förderverein zusammen mit Bürgermeister Jochen Schwidlinski einen mit 1.000 Euro dotierten Preis des Energieversorgers e.on-Avacon in Gehrden entgegen nehmen.
Der Förderverein hatte sich bei einem Wettbewerb anlässlich des 10jährigen Bestehens des Energieversorgungs-unternehmens mit dem außergewöhnlichen Projekt "Vom Güllesilo zum Klettervergnügen" beworben und den ersten Preis gewonnen.
Der für die Umsetzung des Projekts erforderliche Abriss des zugehörigen alten Schweinestalls verzögerte sich jedoch, weil die Gemeinde das Geld nach einem strengen Winter dringend für Straßenausbesserungen benötigte.

Erst am 28. Februar 2011 wurden die Arbeiten von der Firma Schaer aus Hagenburg in Angriff genommen und die Projektidee konnte nun in die Tat umgesetzt werden.

Grundentleerung und Entwässerung

Nachdem der Güllebehälter freigelegt und die restliche Flüssigkeit weitestgehend abgepumpt worden war, wurde das Rohr für die zukünftige Entwässerung des Silos eingebracht.

Türenschnitt

Am Sonnabend, dem 19. März 2011, kam dann der erste "Großeinsatz". Der begann morgens um 7 Uhr mit dem Schneiden der beiden Türöffnungen in die immerhin ca. 18 cm starken Stahlbetonwände.

Die Aktion klappte prima, und die etwas "bockigen" Betonelemente konnten schließlich mit vereinter Muskelkraft heraus bugsiert werden.

Auch in den Schaumburger Nachrichten wurde über das Projekt berichtet. Den Bericht vom 22. März 2011 kann man

... hier nachlesen

Segen des Bürgermeisters

Bürgermeister Jochen Schwid-linski ließ es sich nicht nehmen, sich vom Projektverlauf selbst ein Bild vor Ort zu machen. Den mitgebrachten Steinhäger muss-ten Ines Bauermeister und Christina Hentschke zunächst - wenn auch sehr widerwillig - verkosten.

Nachdem das Destillat als in Ordnung befunden worden war, zerdepperte das Gemeinde-oberhaupt das Schnapsglas nach guter alter Bauherrensitte am Betonkörper und erteilte damit dem Projekt seinen Segen!

"Scheiss-Kerle"
- die wahren Helden von Wiedenbrügge -

Dann musste die noch im Silo verbliebene Gülle-Neige aus dem Behälter entfernt werden. Die Freiwillige Feuerwehr stellte das zum Verdünnen des Schlamms erforderliche Wasser und Wathosen für die "Freiwilligen" zur Verfügung.

Carsten Salge übernahm das Abpumpen und den Abtransport - immerhin sieben Fässer kamen noch zusammen, bis die Bodenplatte endlich zum Vorschein kam.

Drainierung und Bodenbewegungen

Nachdem das Drainagerohr rund um den Betonbottich verlegt und von Uwe Görlich an die Entwässerungsleitung angeschlossen worden war, übernahm Joachim Schaer die jetzt erforderlichen Erdarbeiten. Die Ostseite des Silos wurde auf Geländeniveau verfüllt, und die Westseite soweit abgeböscht, dass die Fallschutzschicht für die Klettereinrichtungen eingebracht werden kann.

Alles Weitere folgt im zweiten Bauabschnitt. Auch über den werden wir hier auf unserer Homepage selbstverständlich berichten.

 





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