Lagercontainer Festplatz - Anlieferung und Aufarbeitung

Letzte Aktualisierung: 03.06.2016 15:25


Die Anlieferung des Lagercontainers

Die Verlegung von "H CC RS 03 03 68" nach Wiedenbrügge verzö-gerte sich immer wieder. Am 20. April 2007 war es dann soweit. Ein auf Schwertransporte dieser Art spezialisiertes Unternehmen aus Hannover rückte mit dem 40-Fuß-Container im Huckepack an.

Als wir den Transporter kommen sahen, waren unsere Ängste und Befürchtungen aktueller denn je. Vor allem stellte sich uns die Frage, ob der unbefestigte Bereich des Festplatzes das Befahren mit einem solchen Gewicht zulassen würde.

Aber alle Ängste, alle Sorgen verpflogen im Nu, als der Sattelschlepper genau an dem Punkt stoppte, wo ihn der Fahrer zum Abladen postieren wollte. Und zwar ohne im Mutterboden zu versinken. Was dann folgte war für den Kranführer Routine. Nach einem 180-Grad-Schwenk wurde der über 12 Meter lange und fast 4 Tonnen schwere Container punktgenau dort abgestellt, wo wir ihn hin haben wollten!

Wir waren beeindruckt und erleichtert zugleich!

Die Aufarbeitung des Lagercontainers

Dann war die Reihe an uns, aus "H CC RS 03 03 68" einen ansehnlichen Lagercontainer zu machen. Am 25. April 2007 starteten die Arbeiten zur Aufarbeitung des Containers. Schließlich sollte dieser bis zur Veranstaltung "Die Kleinste EXPO der Welt" am 12. und 13. Mai einsatzbereit sein.

Zunächst wurde der Container mit einem Erdkabel elektrisch angebunden. Parallel dazu wurde des Container zunächst außen entrostet. Dellen wurden mit dem Vorschlaghammer ausgebeult und Risse wurden mit Blechen zugeschweißt.

Grün-rot-grün. Das war die Reihenfolge, in der die Containeraußenhaut nun die Farbe wechselte. Wilfried Borges grundierte den Container zunächst mit einer Rostschutzlasur und dann mit einem dunkelgrünen Decklack.

Renovierung und Ausgestaltung des Innenraumes

Nachdem die Arbeiten an der Außenhülle abgeschlossen waren, ging es drinnen weiter. Zunächst mussten die Innenwände entrostet werden. Nur wer von uns beim "Abschruppen mit der Flex" dabei war, kann nachvollziehen, dass dies "Die beschissenste Arbeit der Welt" war!! Dann wurde von Rolf Gierke der Holzfußboden abgeschliffen - auch "kein Geschenk"! Danach wurden die Innenwände mit einem zweifachen Schutzanstrich versehen. Dabei griff auch Bürgermeister Jochen Schwidlinski unterstützend zu Rolle und Pinsel.

Am 4. Mai 2007 - eine Woche vor der Kleinsten EXPO der Welt - montierte Dieter Vogt die Beleuchtung und verdrahtete die elektrische Unterverteilung an der Containerwand. Damit war "H CC RS 03 03 68" soweit hergerichtet, dass er seiner neuen Bestimmung als Lagercontainer auf dem Wiedenbrügger Festplatz nachkommen konnte.





>