Festplatz - Planung und Projektierung

Letzte Aktualisierung:03.06.2016 14:55


Dorferneuerung

Im Jahre 1993 wurden unsere Dörfer Wiedenbrügge, Schmalenbruch und Windhorn in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen. Mit der organisatorischen und planerischen Umsetzung wurde das Ingenieurbüro Stadtlandschaft aus Hannover beauftragt. Die erste Versammlung fand am 22. März 1993 im Saal der Gaststätte Bövers statt (siehe hierzu auch unsere Internetseiten zum Thema Dorferneuerung). Unter anderem beschäftigte sich der gegründete Arbeitskreis unter Vorsitz von Klaus-Dieter Bövers auch intensiv mit der Anlage eines sogenannten "Dorfplatzes".

"Durch das rege Gemeinschaftsleben im Dorf ist der Wunsch entstanden, einen Dorfplatz als zentralen Treffpunkt einzurichten. Hier sollen sich die Ortsbewohner zwanglos treffen können, hier könnten Feste, Ballspiele usw. stattfinden. Besonderes Gewicht erhält dieser Wunsch dadurch, dass das Schützenfest dringend einen anderen Standort benötigt, da der für diesen Zweck bisher genutzte Spielplatz nicht geeignet ist und längerfristig nicht zur Verfügung steht. Gleichzeitig fehlt außerdem ein Bolzplatz für die Jugendlichen.

Um all diese Funktionen erfüllen zu können, sind die Anforderungen an Lage und Größe des Platzes nicht einfach zu erfüllen. Ein besonderes Problem stellen dabei die notwendigen sanitären Anlagen dar. Die Diskussion eines möglichen Standortes nahm im Planungsprozess deshalb einen großen Stellenwert ein und ist bis heute noch nicht endgültig abgeschlossen."

(Auszug Dorferneuerungsplan von Dezember 1994, Seite 82)

Bauleitplanung und Ausbauplanung

Im November 2001 waren die Planungen für den neune Bebauungsplan soweit abgeschlossen, dass das Verfahren angeschoben werden konnte. Die damalige Planungsgrundlage (siehe Skizze rechts) kann man sich auch

... hier vergrößert ansehen

Nachdem der Flächennutzungsplan geändert worden war und der Bebauungs-plan - nach diversen Änderungen - in Kraft gesetzt worden war, wurde das Landschaftsarchitekturbüro Georg von Luckwald mit der konkreten Ausbauplanung des neuen Festplatzes beauftragt. Das Dorfgemeinschaftshaus war zwischenzeitlich kein Thema mehr, da sich die Gemeinde Wölpinghausen entschlossen hatte, die Alte Schule in Wiedenbrügge für die Unterbringung eines zweizügigen Kindergartens zu nutzen.

... hier sieht man wie es weiter ging

Politischer Grundsatzbeschluss

Die Jahre gingen ins Land. Im März 2000 wurden die Arbeitskreise Dorferneuerung der Gemeinde Wölpinghausen (Bergkirchen, Wiedenbrügge, Wölpinghausen) zusammen gelegt. Vorsitzende wurde Barbara Grossmann aus Wiedenbrügge. Jetzt wurde auch das Thema Dorfplatz wieder aufgegriffen.

Eng verknüpft mit diesem Projekt war auch die zukünftige Nutzung der Alten Schule in Wiedenbrügge, die vom Verfall bedroht war. Es wurde beschlossen, das Gebäude zu verkaufen und auf dem neuen Dorfplatz ein Dorfgemeinschaftshaus zu errichten.

Auf der Suche nach einer geeigneten Fläche - zentral gelegen und groß genug - war man mittlerweile fündig geworden. Die Familie Pieper war bereit, eine entsprechende Grünbrache an die Gemeinde zu verkaufen. Im Rahmen einer Gemeinderatssitzung am 29. Mai 2000 im Wiedenbrügger Schützenhaus präsentierte Dr. Böttner von der Planungsgruppe Stadtlandschaft den Ratsmitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit mehrere Planungskonzepte.

Mit 9 Jastimmen und 1 Stimmenthaltung stimmte der Gemeinderat dafür, die modifizierte Variante 3b des Planungskonzeptes zu realisieren und die dafür erforderlichen planungsrechtlichen Vorbereitungen zu treffen. Die erforderliche Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung des Bebauungsplanes 8 wurden danach in Angriff genommen.





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