Denkmaleinweihung und Uraufführung Hymne

Letzte Aktualisierung:03.06.2016 12:08


 


                                              Samstag , den 18. Oktober 2003
werden die Wiedenbrügger
                                          wohl so schnell nicht vergessen! Galt es es doch, an diesem 
                                        Tag gleich zwei Großereignisse zu feiern:

                                               Ein Denkmal für den Ostsgründer ...

                                               ... den legendären Baumfäller

                                                      Roderik van Wiedenbryk

                                                                   ... und die Uraufführung der

                                                                              Wiedenbrügger Hymne

Bei strahlendem Sonnenschein ließen es sich denn auch rund 200 Besucher nicht nehmen, bei den fürwahr einmaligen Zeremonien dabei zu sein!

... hier geht es zur Ansprache

"Kultureller Doppelschlag"
ein großer Tag für das Dorf Wiedenbrügge ...

Ein Denkmal für unseren Roderik ...

Beim Aufbau zur "fiesta mexicana" hatten IHN die Jungens vom Komitee schon auf den Festplatz geschafft - als Leihgabe des Wiedenbrügger Künstlers und Bildhauers Eckhard Titze.

Danach war allen Beteiligten sofort klar, dass ER den Festplatz nicht mehr verlassen würde!

Alle diejenigen, die der schwierige Transport des dicken Kameraden zum Festplatz und auch der Bau seines bruch-steinernen Sockels interessiert, die können alles über den Bau des großen RODERIK-Denkmals zu Wiedenbrügge

 ... hier nachlesen

Für Samstag hatten IHN die Jungens vom Komitee mit prominenter Unterstützung jedoch erst einmal wieder eingepackt!

Kein Geringerer als Verpackungskünstler Christo nahm die Verhüllung unseres großen Holzfällers vor. Er war eigens aus dem sonnigen Kalifornien angereist, um der Wiedenbrügger Mumifizierung beizuwohnen und auch selbst Hand mit anzulegen. 

Es wurde ein "Traum in Weiß"! Die Wiedenbrügger sagen an dieser Stelle für die erwiesene Hilfe recht herzlichen Dank!

 

 

 

 

 

Dann war es die Aufgabe von Bürgermeister Jochen Schwidlinski, unseren Roderik wieder zum Vorschein zu bringen. Mit Unterstützung seiner beiden Assistentinnen Samira und Timea Wedemeyer sorgte Jochen für die bislang größte Enthüllungsgeschichte in der langen Wiedenbrügger Ortschronik!

Nach der Rede war es dann soweit:                    ... ein kleiner Schnitt für Jochen ...                ... und ein großer Moment für Wiedenbrügge!

... und dann die Uraufführung der Wiedenbrügger Hymne durch 
                                           George Kochbeck und den Chor Hagenburg-Altenhagen:

Die Geburtsstunde der Wiedenbrügger Hymne ist zeitlich sehr stark mit den Geschehnissen um einen anderen "Tatort" verbunden, nämlich mit der Krimifolge, die  am 05.10.2003 im "Ersten" ausgestrahlt wurde! Dafür hat George Kochbeck die Filmmusik komponiert!

Im Rahmen einer Geburtstagsfeier am Abend vorher, waren Teile der Gästeschar allerdings der Meinung, dass die wahre Heraus-forderung für einen Musikkünstler das Komponieren einer Hymne ist und bleibt!

George erklärte sich danach spontan bereit, ans Werk zu gehen und für sein Heimatdorf Wiedenbrügge eine eigene Hymne zu schaffen!

Doch was ist eine Hymne ohne Text? Ein weiterer prominenter Wiedenbrügger war sofort bereit, die schwierige Aufgabe zu erledigen, ein zur gregorianischen Melodie passenden Text zu dichten: Dietmar Wischmeyer

Wer möchte, der kann Dietmars Text      ... hier nachlesen!

Rettung in der Not: der gemischte Chor Altenhagen - Hagenburg

Was nutzt aber die beste Komposition, wenn Keiner in der Lage ist, sie erklingen zu lassen?

Gern hätten die Wiedenbrügger auch hier ihre Autonomie bewie-sen, aber von dem 1906 gegründeten Gesangverein Germania Schmalenbruch-Windhorn konnte zwar noch die Vereinsfahne aufgetrieben werden, aber viel zu wenige der ehemaligen Sanges-brüder. Die Suche nach einem Chor, der solch schweres Liedgut auch intonieren kann, gestaltete sich äußerst schwierig und einfach zu gleich, da die Auswahl an geeigneten Chören sehr begrenzt ist!

Der Gemischte Chor Altenhagen-Hagenburg unter seiner Dirigentin Anette Wiborg wagte sich nach kurzer Überlegung an das schwierige Projekt heran!

Zwischen der Idee, eine Wiedenbrügger Hymne zu kreieren, und der Umsetzung durch den Chor Altenhagen-Hagenburg waren man gerade zwei Wochen vergangen!!

Für diese großartige Leistung sagen wir Wiedenbrügger allen Chor-mitgliedern und insbesondere der Dirigentin unseren allerherzlichsten Dank!

... 

auch die Kleidung des
Chores passte!!




... 
noch ein letzter
prüfender Blick 
von Chorleiterin
Anette ...

... und dann kam der große Moment, dass die Wiedenbrügger Hymne uraufgeführt wurde, und diese zum ersten, aber bestimmt nicht letzten Mal auf dem Festplatz zu hören war. Man kann sich die Uraufführung hier auch als

...WEB-Video anhören und ansehen

... ja, und zum Schluss des Festaktes: Geschichtliches von "Onkel Jürgen":

Wenn er sich alljährlich kurz vor Weihnachten die abgetragene "Brenninkmeyer" überzieht und den "Stumpen" anheizt, dann wissen Alle Bescheid:

Es ist wieder an der Zeit, dass Jürgen Hentschke das Wieden-brügger  Weihnachtsmärchen liest!

Diesmal gab "Onkel Jürgen" Geschichtliches zum Besten:

Die Ortsgründung durch Roderik van Wiedenbryk vor rund 1.000 Jahren!

Wer Jürgens Laudatio nachlesen will, der kann das

... an dieser Stelle tun.

... und nach'em Festakt gab's dann reichlich   Speis und Trank  inner Ballerbude:

Herzlichen Dank,

sagen wir Allen, die dazu beigetragen haben, dass der 18. Oktober 2003 zu einem Tag wurde, den die Wiedenbrügger so schnell nicht vergessen werden!





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