Förderverein Wiedenbrügge-Schmalenbruch

Golanhöhentheatergruppe - Informationen zur Entstehung

Letzte Aktualisierung:21.03.2014 12:48 


2000 - Antje räumt auf2001 - Der Kriegskamerad2002 - Tratsch im Treppenhaus2003 - Grand mit Vieren

Die Geschichte der Theatergruppe

"Eher aus einer Laune heraus, denn von einer Eingebung getrieben, haben wir 1999 per Zeitungsinserat nach Gleichgesinnten gesucht", erinnert sich Schauspieler Helmut Sölter. "Wir waren damals überrascht, wer sich nach unserer Annonce einfand, um einen alten Traum Wirklichkeit werden zu lassen - Theater zu spielen!" Inzwischen ist ein richtiges Ensemble entstanden, in dem die Frauen ausnahmsweise einmal nicht in der Mehrheit sind, obwohl sie natürlich "dominierende Rollen" spielen.

Am Sonnabend, dem 11. März 2000, fand die erste Aufführung statt. "Antje räumt auf!" hieß das Lustspiel in 3 Akten, das dem zahlreichen Publikum in der Wiedenbrügger Kult(ur)stätte - dem Saal der Gaststätte Bövers - geboten wurde. An eine alte Tradition anknüpfend. Denn früher fanden hier regelmäßig zur Weihnachtszeit Theateraufführungen statt. Es wurde eine umjubelte Premiere, der viele weitere Stücke des neu gegründeten GOLANHÖHEN-THEATERS folgen sollten.

... mehr Informationen über die erste Aufführung gibt es hier

Die Namensgebung

(C) 2004, Volker Heuer-Strathmann, Schaumburger Nachrichten:

"Der Name GOLANHÖHENTHEATERGRUPPE lässt an die große Politik denken, an alte Rechnungen und ungelöste Konflikte. Doch mit der brisanten Bezeichnung "Golanhöhen" verbindet man in Wölpinghausen und Umgebung nur die schmerz- und scherzhafte Erinnerung an die Kreisreform in den siebziger Jahren. Die neuen Gebietsgrenzen enthielten soviel Sprengstoff, dass ein führender Kreispolitiker sich seinerzeit in den Nahen Osten und das verminte Gelände versetzt fühlte."

Die Prinzipien

Die Prinzipien, getreu denen die Akteure zu Werke gehen, lesen sich wie ein Extrakt unserer Wiedenbrügger Dorfverfassung:

Keine Leitung! Keine Dominanz! Alle führen Regie

und:

Die Bühne ist ein Freiraum!

Verein für Kultur und Soziales (KuS)

Leider war die erste Aufführung der Golanhöhen-theatergruppe auch gleichzeitig die letzte in Wiedenbrügge.

Nachdem die Familie Bövers Kneipe und Saal verkauft hatte, verfiel das gesamte Gebäude zusehends. Bereits im Jahre 2001 musste die Theatergruppe in das Dorfgemeinschaftshaus im benachbarten Bad Rehburg ausweichen. Ob es je wieder zu Aufführungen in Wiedenbrügge kommt, ist denn zur Zeit auch mehr als fraglich.

Weitere Informationen über die Theatergruppe und andere Aktivitäten des Vereins für Kultur und Soziales (KuS) gibt es hier:

... zur eigenen Homepage des KuS

 





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