Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr - Retrospektive 2005

Letzte Aktualisierung: 31.01.2016 12:02

Führungswechsel bei den Schützen

Am Sonnabend, dem 08,01.2005, hielten die Wiedenbrügger Schützen ihre Jahreshauptversammlung ab. Auf der Tagesordnung standen auch Neuwahlen. Fast der gesamte Vorstand des KKSV Wiedenbrügge-Schmalenbruch wurde neu gewählt.

Heinz Lübking trat nach über 30 Jahren als Vereinsvorsitzender zurück. Hans-Dieter Wedemeyer wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt, und Eckhard Titze übernahm den Posten als Stellvertretender Vorsitzender. Mehr Informationen zur Generalversammlung gibt es

... hier, auf den Internetseiten des Schützenvereins


Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

Die beiden Leiter der Jugendfeuerwehr Wiedenbrügge-Bergkirchen, Heiko Auhage und Ingo Harmening, hatten allen Grund, sich zu freuen. Im Rahmen der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wiedenbrügge-Schmalenbruch wurde den Beiden symbolisch ein Scheck über 3.000,- Euro für die Jugendarbeit übergeben. Der großzügige Spender wollte jedoch anonym bleiben!

Ortsbrandmeister Detlef Wulf konnte nicht nur gut ein Drittel der Mitglieder seiner Wehr, sondern auch zahlreiche Gäste begrüßen. Neuwahlen zum Kommando fanden nicht statt. Aber jede Menge Ehrungen und Beförderungen standen auf der Tagesordnung.


Spende für Tsunami-Opfer

Traditionell wurden Anfang des Jahres die "ausgedienten" Weihnachtsbäume von der Jugendfeuerwehr Wiedenbrügge-Bergkirchen abgeholt. Auch in diesem Jahr wurden die Bürger unserer Dörfer um eine Spende für diese "Dienstleistung" gebeten. Allerdings war von vornherein klar, dass die Einnahmen nicht im Ort bleiben, sondern den Opfern der Flutkatastrophe in Südostasien zugute kommen sollten.

Am 20. Januar übergab eine Delegation der Jugendfeuerwehr einen Scheck über 1.200 Euro an den Radiosender ffn . Dort nahmen "Siggi und Raner" die Spende dankbar entgegen. Die Schaumburger Nachrichten haben natürlich darüber berichtet.

...hier kann das nebenstehende Foto vergrößern
... hier kann man den Zeitungsbericht lesen


Frühestes Zeugnis des Bergbaus in den Rehburger Bergen, in deren Einmuldung Wiedenbrügge liegt,  gibt ein Dokument von 1590. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts wurde in der Region rund um unsere Dörfer Steinkohle gefördert. Wer mehr darüber erfahren wollte, der hatte am Sonnabend, den 26-02-2005 Gelegenheit dazu. Auf Einladung des Fördervereins referierte Gunter Ludewig vom Bergbau-Museum Lüdersfeld fachkundig zum Thema.
Gespickt mit kleinen Anekdoten über persönliche Erlebnisse unserer Dorfbewohner - allen voran unseres langjährigen Bürgermeisters Wilfried Nölke - erfuhren die zahlreichen Zuhörer viel Wissenswertes über diesen in der hiesigen Region doch relativ "ungewöhnlichen" Industriezweig.

... hier kann man den Vortrag nachlesen
... hier geht's zur Homepage des Bergbau-Museums


Knapp 50 Mitglieder hat der Ende 2004 gegründete Förderverein Wiedenbrügge-Schmalenbruch bereits - Tendenz steigend. Der überwiegende Teil der Vereinsangehörigen ließ es sich denn auch nicht nehmen, bei der ersten Mitgliederversammlung am Sonnabend, dem 26.02.05, aus direkter Quelle zu erfahren, wie es um die Erreichung der Vereinsziele bestellt ist.

Nachdem die erforderlichen Formalitäten, wie die Anpassung der Vereinssatzung aus vereins- und steuerrechtlichen Gründen, erledigt waren, berichtete der stellvertretende Vorsitzende Andreas Vogt über den Stand der aktuellen Projekte. Die Finanzierung eines Lager- und Verkaufsraumes auf dem Festplatz ist zwischenzeitlich gesichert. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, kann mit dem Vorhaben begonnen werden.

... zum Bericht in den Schaumburger Nachrichten


NABU-Projekt Storchennest

Punktgenau und passgerecht ist die "Landung" des neuen Storchennestes mit Metallhütchen auf dem Trafoturm an der Schmalenbrucher Straße geglückt.

Zu den 7.000 Euro der Umweltlotterie "Bingo" hat der NABU 4.200 Euro projektbezogene Förderung des Landkreises weitergeleitet. Der Rest der insgesamt 14.000 Euro für die zwei neuen Storchennester  - das andere wurde in Auhagen aufgebracht - wurde über Spenden und Beiträge finanziert. Weil der Kran einmal vor Ort war, nutzte Nabu-Chef Eckhard Seidel die Chance, auf das Gerüst am Trafoturm noch einen Holzkasten mit Nistmöglichkeiten für Mauersegler zu hieven.

... zum Bericht in den Schaumburger Nachrichten


Kurz vor Ostern, genauer gesagt am Dienstag, dem 22.03.2005, fand die erste Wiedenbrügger Doppelkopfmeisterschaft statt. Gegen 2.00 Uhr morgens war das Turnier entschieden, und Organisator Norbert Daldrup konnte folgende Platzierungen bekannt geben:

1. Gerhard Zimny

(30,0 Punkte)

2. Christian Lübking

(28,5 Punkte)

3. Norbert Daldrup

(27,5 Punkte)

4. Wilfried Borges

(26,0 Punkte)

Die Wiedenbrügger Doppelkopffreunde treffen sich jeden zweiten Dienstag im Schützenhaus.


Tausende von Ostereiern

Über eine schlechte Beteiligung klagte der Schützenverein beim diesjährigen Ostereierschießen. Nur 173 der insgesamt 187 Vereinsmitglieder stellten sich mann- und frauhaft dem österlichen Wettkampf.

5.389 Ostereier - roh, gekocht, bemalt und unbemalt - waren diesmal als Preise ausgelobt. Soviel wie nie zuvor bei einem Wiedenbrügger Wettkampf.

Die Hälfte der Eier wurde allerdings traditionell noch am gleichen Abend in die Pfanne gehauen und von den Teilnehmern verzehrt. Der "Grüne"  wurde diesmal gleich beim Braten mit untergemischt.

... zur ausführlichen Berichterstattung


Osterfeuer und Discofete

Am Sonnabend, dem 26. März, ab 19 Uhr loderte beim "Wiedenbrügger Brennetagwieder das Osterfeuer.

Und danach ging es - wie gehabt - munter weiter in der Wiedenbrügger Edel-Dorfdiscothek "Müllers Scheune".

Zur Berichterstattung über die Osterfeuer in Wiedenbrügge-Schmalenbruch gelangt man

... hier


War es im letzten Jahr die Nachricht, Wiedenbrügge bekäme zum 1. April eine eigene Telefonvorwahl, so war es in diesem Jahr die Ankündigung einer Weltweiten Videokonferenz im Schützenhaus die im Dorf und darüber hinaus für große Aufregung sorgte.

In dem  "Aprilscherz 2005" ging es um eine Kontaktaufnahme via Internetkonferenz zu verschiedenen Teilnehmern beim "real stattfindenden Hanomag-Treffen" am 07.05.2005 auf dem Festplatz am Futtersilo (siehe oben). Die "Schaumburger Nachrichten" setzten in der Berichterstattung noch einen oben drauf und berichteten von neu geschaffenen Übernachtungsmöglichkeiten im Schlauchturm des Auhäger Feuerwehrgerätehauses. Der ganze Spaß kann an dieser stelle noch einmal nachgelesen werden.

... Ankündigung der Videokonferenz
... Auflösung des Aprilscherzes


Kaum war die Nachricht rund im Ort, dass das neue Fahrzeug für unsere Feuerwehr wohl im Mai ausgeliefert wird, da machten sich unsere emsigen Kameraden auch schon ans Werk und bauten für das alte Fahrzeug einen Carport.

Etwas zu kurz und etwas zu hoch - wie das nebenstehende Foto zeigt - aber immerhin wurde ein wetterfester Unterstand auf dem Wiedenbrügger Festplatz errichtet. "Feuerwehrautos kann man gar nicht genug haben", ließen die Kameraden verlauten, "solche Teile verkauft man doch nicht einfach lieblos, wenn sie in die Jahre gekommen sind. Immerhin hat die Karre über dreißig Jahre treue Dienste geleistet!" Genutzt werden soll das alte Fahrzeug nur noch zum "Bierholen" und für sogenannte "Feuerwehreinsätze", wenn es mal wirklich brenzlig wird!

... den fertigen Carport anschauen


"Außer meiner Frau und meiner Mutter muss meine neuen Songs jetzt auch mal jemand anders hören", meint George Kochbeck. Deshalb soll es im Herbst wieder auf Tournee gehen. Mit neuer Band! Der Wiedenbrügger Musiker und Komponist - der musikalische Schöpfer der Wiedenbrügger Hymne! - hat bei namhaften Bands gespielt: Er war mit "Lake" seinerzeit auf Tournee und mit  "Georgie Red" in den Charts platziert. Das war dann der vorläufige Schlusspunkt in der Live-Kategorie. George konzentrierte sich mehr aufs Studiogeschäft und  komponierte unter anderem Filmmusik für Deutschlands beliebteste Krimiserie: "Tatort".

"Hotel Nineteen" heißt die neue Formation. Mit von der Partie ist auch Sohn Lucas. Mal sehen und hören, wann es zum Wiedenbrügger Heimspiel kommt?!

... mehr Infos über "Hotel 19"


Rock am Futtersilo

Am Sonnabend, dem 7. Mai 2005, fand unsere erste Open-Air-Veranstaltung auf dem Festplatz am Futtersilo statt. Aber schon im Vorfeld herrschte im Dorf helle Aufregung: Dietmar Wischmeyer bekam pünktlich eine Woche vor dem 1. Schaumburger Hanomag-Treffen einen von Hans-Heinrich Munk prachtvoll restaurierten Hanomag R455 S und: "Den Brocken bekam seinen neuen Schlüpfer!

... mehr Infos über diese Aktionen hier

Am Freitag gingen dann die Aufbauarbeiten auf dem Festplatz los. Und diesmal erwischte es uns richtig - das Scheißwetter. Nach einem sonnigen Maianfang mit Temperaturen bis zu 30 Grad schüttete es jetzt wie aus Kübeln. Und eine nennenswerte Wetterbesserung trat auch während der gesamten Veranstaltung nicht ein! Nun, wir hatten trotzdem je Menge Spaß! Wenn der Himmel auch trübe war, die Stimmung war es ganz gewiss nicht! Das Höhenfeuerwerk mussten wir allerdings absagen. Aber wir holen es noch in diesem Jahr nach - versprochen!
Mehr als 70 Schlepper und LKW nahmen am Hanomag-Treffen teil. Die Fahrer scheuten selbst tagelange Anfahrten nicht, und einige übernachteten sogar auf dem Festplatz.

... mehr Infos zum Hanomag-Treffen hier

Am Nachmittag begann es dann leider zu regnen. Was aber die Showband Black Magic Schaumburg nicht davon abhielt, ihren angekündigten Auftritt in Wiedenbrügge durch zu ziehen. Ab 20 Uhr versorgten dann die "Red-Letter-Days" die Besucher fast vier Stunden mit schnörkelloser Rockmusik  beim Rock am Futtersilo. Mehr Informationen gibt es

... hier

 


Salsa-Nacht an Wellnitz' Teichen

Wie schon im letzten Jahr luden die Familie Wellnitz und der Verein für Kultur und Soziales (kurz: KuS) zur Salsa-Nacht an der Teichanlage von Klaus Wellnitz ein.

Das Wetter spielte mit - der Regen kam erst um 1.30 Uhr - und der KuS bewies einmal mehr guten Geschmack und ein glückliches Händchen was die Auswahl der Musik anging. Pour l 'amour eröffnete kulturell den Abend an der Teichanlage. Chansons vorgetragen von Sabine Roth und ihren beiden Begleitmusikern. Danach sorgte die achtköpfige Salsa-Band Cachita nicht nur für südamerikanisches Flair, sondern auch für eine Super-Stimmung in der "künstlichen Lagune". Es wurde ein rundum gelungener, fröhlicher Abend. Deshalb unsere Bitte: Unbedingt nächstes Jahr wiederholen!

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Sonderprüfung der Schaumburg Classic

Das war die Revanche: Fehlten bei unserem Oldtimertreffen im Vorjahr die Teilnehmer und verregnete uns unsere Veranstaltung "Rock am Futtersilo", so stimmte diesmal einfach alles! Am 20.  Mai führte die Streckenführung der fürstlichen Oldtimer-Rallye, der 2. Schaumburg Classic bei strahlendem Sonnenschein und mit mehr als 100 Fahrzeugen auch durch Wiedenbrügge.

Auf dem Festplatz am Futtersilo absolvierten die über 100 Teilnehmer am Freitag, dem 20. Mai 2005 eine Sonderprüfung. Die Fahrzeuge starteten im Minutentakt in Schloss Remeringhausen und und wurden bei uns auf auf dem Festplatz herzlich willkommen geheißen. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt, so dass es für alle Beteiligten ein wunderbarer Abend wurde.

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Königsschießen 2005

Traditionell wurden auch in diesem Jahr unsere Schützenkönige vor dem Beginn des eigentlichen Schützenfestes ermittelt. Seit dem Königsschießen am Sonntag, dem 5. Juni 2005,  stehen die "Majestäten 2005" fest:

Kinderkönigin: Lisa-Marie Zimny
Schülerkönig: Florian Wedemeyer
Jugendkönig: Cedric Büsselberg
Schützenkönigin: Perdita Wedemeyer
Schützenkönig Klaus-Dieter Bövers

... hier gibt es mehr Informationen


Das Kleinste Schützenfest der Welt

3. Durchgang

Von Freitag bis Sonntag, vom 17. bis zum 19. Juni 2005., feierten wir Wiedenbrügger zusammen mit vielen Gästen und Freunden aus Nah und Fern die dritte Auflage vom Kleinsten Schützenfest der Welt! Wie schon in den Jahren davor  wurde ein bunter Programmmix aus Comedy, Disco und traditionellem Schützenfest geboten.

Mit höchst amüsanten Betrachtungen über das "Landleben" ging es am Freitagabend los. Am Sonnabend feierte unser Schützenverein sein 75jähriges Bestehen und die Dörfer Wiedenbrügge, Schmalenbruch und Windhorn zum 125sten Mal ihr Schützenfest.

Sonntag wurden im Beisein des diesjährigen Schirmherrn, Ex-Landwirt-schaftsminister Karl-Heinz Funke, die Königsscheiben angenagelt.

...  hier gibt es viele, viele Fotos und Informationen

 


Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 28. Juni 2005 folgenden Beschluss gefasst: "Der Rat beschließt einstimmig, Herrn Jörn Wedemeier ab 01.07.2005 mit dem Ehrenamt des Gemeindedirektors in Wölpinghausen zu betrauen."

Jörn Wedemeier übernimmt das Amt des Gemeindirektors von Egbert Lichtinger, der sich über viele Jahre mit großem Engagement für die Belange unserer Dörfer eingesetzt hat. Stellvertretend für viele Projekte, die unter seiner Regie gelaufen sind sei an dieser Stelle an die Einrichtung des neuen Festplatzes am Futtersilo und den Umbau der ehemaligen Schule zum Kindergarten Zauberland erinnert! Wir Wiedenbrügger sagen dafür an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank.

Ohne Zweifel sind wir aber auch, dass die Zusammenarbeit mit dem Nachfolger "fruchtbar und harmonisch" verlaufen wird. Also:"Good luck, Gemeindedirektor!"


Neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr

Über dreißig Jahre hat es gedauert, bis "die treue Seele der Freiwilligen Feuerwehr Wiedenbrügge-Schmalenbruch" aufs Altenteil wechselte. Will heißen: Bis das alte Fahrzeug LF 8 gegen ein modernes TSF-W ausgetauscht wurde. Mit 12.000 Euro Spenden haben sich unsere Einwohner an der Neubeschaffung des Fahrzeugs beteiligt. Dafür herzlichen Dank!
Viel Prominenz aus den Reihen der Feuerwehr und der Kommunalpolitik hatte sich am 08.07.2005 auf dem Wiedenbrügger Festplatz am Futtersilo eingefunden, um würdevoll Abschied zu nehmen. Allerdings nicht in aller Stille. Denn unsere Kameraden/innen hatten fürs leibliche Wohl gesorgt. Und nachdem der offizielle Teil erledigt war, wurde noch kräftig zusammen gefeiert.

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Das Ende seiner Obdachlosigkeit ist absehbar! Der Förderverein Wiedenbrügge-Schmalenbruch e. V. ist momentan dabei, sich sein eigenes Heim zu schaffen. Die Bauarbeiten gehen planmäßig voran.

Am Sonnabend, dem 20.08.2005, wurde ein weiterer Meilenstein passiert, nämlich die Aufstellung des Dachstuhls. Der Förderverein nahm dies zum Anlass und feierte mit zahlreicher Prominenz und vielen Helfern gemeinsam auf dem Wiedenbrügger Festplatz Richtfest und Helferfete.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Allen, die uns bei der Durchführung dieses Projektes bislang mit Rat und Tat sowie Sach- und Geldspenden großzügig unterstützt haben!!

... viele Fotos und Infos gibt es hier


Ein Weibchen für Roderik

Er war lange genug unbeweibt - unser Roderik! Jedenfalls rein denkmal-technisch. Damit war am Sonnabend, dem 10.09.2005,  endgültig Schluss. An diesem Tage wurde ihm nämlich sein Frauchen zur Seite gestellt. In memoriam an unsere Urahnen wurde das Roderik-Denkmal erweitert.

Ortrud van Smoalenbrook heißt die üppige vom Wiedenbrügger Bildhauer Eckhard Titze geschaffene Skulptur, die jetzt zusammen mit Roderik van Wiedenbryk den Wiedenbrügger Festplatz ziert und bewacht.

Für einen passenden musikalischen Rahmen sorgte die Trommelgruppe Bur Aqabar.

... mehr Informationen zur Denkmalerweiterung


"Die Veranstaltung findet auch bei schönem Wetter statt",  hatten wir vorher bekannt gegeben. Gott sei Dank, denn diesmal schien tatsächlich die Sonne vom Himmel, und es war sogar spät abends noch erstaunlich warm auf dem Festplatz am 10.09.2005, beim zweiten Durchgang in 2005 von „Rock am Futtersilo“  Diesmal mit den "NICE GUYS".

Was die vier Vollblutmusiker vortrugen war Rockmusik der Superklasse. Technisch perfekt, brillant und mit großer Freude  gespielt. Sauber abgemixt und anständig laut. Kurzum: Da passte Alles,  und dafür  sagen wir den NICE GUYS an dieser Stelle recht herzlichen Dank! Ein kurzes Break gab es nur, als wir unser Versprechen einlösten. Gegen 22.30 Uhr zündeten wir das Höhenfeuerwerk, das wir im Mai wegen des Schweinewetters absagen  mussten.

... mehr Informationen über die Veranstaltung gibt es hier


Epochales Glück haben wir gehabt", schwärmt Hobbyarchäologe Roland Schliemann. Bei Fundamentarbeiten für einen neuen Weideschuppen stießen die Wiedenbrügger auf die Überreste der Wiedenbrügger Dorfmauer. Die Mauer sei seinerzeit zum Schutz gegen die wilden Tiere des nahen Dülwaldes errichtet worden, erklärte der Archäologe. Aber auch vor Übergriffen der streitlustigen angrenzenden Bergvölker habe man sich sicherlich schützen müssen. Außerdem, so Schliemann weiter, habe der steinerne Schutzwall auch symbolhafte Bedeutung für die Talbewohner gehabt. So habe man damals irrtümlich geglaubt, dem - noch heute im Dorf gefürchteten - Hopfendämon damit Paroli bieten zu können.

Einer der freigelegten Steine trägt die Inschrift "MVII". Der Wiedenbrügger Historiker Jürgen Hentschke hält diese für echt. "Sollte sich meine Einschätzung, dass es sich dabei um das Errichtungsjahr 1007 handelt, verifizieren lassen, dann steht uns wohl in zwei Jahren ein großes Dorfjubiläum ins Haus", freut er sich.


Jagdscheibe und Pagel-Pokal

Am Sonntag, dem 2. Oktober 2005, veranstaltete der Schützenverein sein mittlerweile schon zur Tradition gewordenes  Jagdscheibenschießen.

Parallel dazu wurde auch der Alfred-Pagel-Pokal ausgeschossen.

Das Pokalschießen  konnte souverän Altersschütze Gerd Zimny für sich entscheiden. Auf den nachfolgenden Plätzen folgten Wilfried und Jürgen Hentschke.

Die Jagdscheibentrophäe - wieder ein "echter Titze" - sicherte sich im Stechen Ingrid Abramowski. Zweiter wurde Jürgen Hentschke.


Am 17.10.1905 wurde der Neubau unserer Wiedenbrügger Dorfschule feierlich eingeweiht. Fast auf den Tag genau feierten wir am Sonnabend, dem 22.10.2005, das 100jährige Jubiläum. In dieser Zeit hat das altehrwürdige Gemäuer viele Höhen und Tiefen erlebt.

Wilfried Nölke gab in einem interessanten und humorigen Vortrag viele Informationen über die Entwicklung des Gebäudes und den Schulbetrieb bis zu dessen Einstellung im Jahre 1969. Bürgermeister Joachim Schwidlinski widmete sich in seinem Rückblick der Zeit bis zur Einweihung des heutigen Kindergartens "Zauberland".

Mehr als 150 Exponate hatten wir für  unsere Fotoausstellung zusammen bekommen! Es wurde eine rundum tolle Jubiläumsveranstaltung!

... mehr Infos über das Schuljubiläum


"Der allerletzte Tango"

Erstmals mit einem hochdeutschen Stück standen die Akteure des "Golanhöhentheaters" bei ihrer sechsten Aufführung auf der Bühne:

"Der allerletzte Tango" war eine Kriminalkomödie in drei Akten von Bernd Fahrtmann. Im Dorfgemeinschaftshaus Bad Rehburg wurde am Sonnabend, 22. Oktober, um 19.30 Uhr Premiere gefeiert. Drei weitere Aufführungen folgten. Auf den Internetseiten der Golanhöhen-Theatergruppe gibt es mehr Informationen zu dieser - und den anderen - Aufführungen.

Zur Homepage der Theatergruppe geht es   ... hier


Eigentlich wollten wir Wiedenbrügger wieder Reinfeiern in den 1. Advent. Wie gesagt, eigentlich! Aber ein 50ster Geburtstag machte uns einen Strich durch die Rechnung. Kurzum, der Kleinste Weihnachtsmarkt der Welt musste verschoben werden und fand am Sonnabend, dem 10.12.2005, auf dem Festplatz am Futtersilo statt. Beginn war um 15 Uhr.

Das Wetter spielte mit, und es kamen "trotz zahlreicher Veranstaltungen in der näheren Umgebung und unangenehm niedriger Temperaturen" zahlreiche Besucher zur dritten Auflage unseres Wiedenbrügger Weihnachtsmarktes. Der Weihnachtsmann kam auch. Zur Kinderbescherung, wozu auch sonst? Diesmal nicht mit dem schweinchenfarbenem Mofa wie im Vorjahr, sondern mit einem Quad.

... Fotos und Kommentare gibt es hier
... und das stand in der Zeitung


"Gute Leute muss man haben", ist mehr als nur ein geflügeltes Wort bei uns in Wiedenbrügge. Vereinsmitglied Gitta Fulde sorgte einmal mehr dafür, dass wir diese Ersehnten bei uns im Dorf auch tatsächlich haben! Denn Dank Gittas Engagement konnte der Förderverein seine Bescherung schon rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest feiern.

Gittas Arbeitgeber, die Direktbank ING-DiBa spendierte aus ihrem Projektfond "FAIRantwortung" 1.000 Euro für den Förder-verein Wiedenbrügge-Schmalenbruch. Aus  diesem Geldtopf honoriert die Bank die Arbeit von gemeinnützigen Vereinen. Im Rahmen unseres Weihnachtsmarktes erfolgte dann die symbolische Scheckübergabe. Natürlich wählten wir als Kulisse die beiden Statuen, die wir in memoriam an unsere Ortsgründer als Denkmal aufgestellt haben.

... Bild von der Scheckübergabe
... und das stand in der Zeitung


Der Tag nach dem Weihnachtsmarkt

Mit 33 Erwachsenen und 7 Kindern, die am diesjährigen Weihnachtspreisschießen teilnahmen, wurde zwar nicht der bestehende Besucherrekord gebrochen, aber Vereinsvorsitzender Hans-Dieter Wedemeyer war dennoch mit der Beteiligung und der Stimmung rundum zufrieden. Denn sicherlich hatte noch manches Vereinsmitglied mit den Nachwirkungen des Weihnachtsmarktes zu kämpfen, der am Tag zuvor auf dem Wiedenbrügger Festplatz statt gefunden hatte.

Das traditionelle Weihnachtspreisschießen fand am 11. Dezember statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Albrechtpokal ausgeschossen.

... zur Berichterstattung über des Preisschießen


"Geschichten aus 1001er Nacht"

Prall gefüllt sei der Zettelkasten, ließ Geschichtenerzähler Jürgen Hentschke schon mal vorab wissen. Das ganze Jahr über vermerkt er Bemerkenswertes auf seinen Spickzetteln, um dann zum Jahresende Rückblick zu halten. Humorvoll liest der Wiedenbrügger den Wiedenbrüggern und ihren vielen Freunden die Leviten. Kein Wunder, dass viele freudig, manche aber auch ein wenig "ängstlich" dem kulturellen  Jahreshöhepunkt entgegen blicken.

Die Lesung 2005 fand traditionell am 3. Freitag im Dezember statt. Wer die Lesung verpasst hat, aber auch wer die "frei erfundenen" Geschichten rund um die diesjährige Zentralfigur "Schützensultan Mustafa Tzabo" noch einmal nachlesen will, der kann dies hier tun.

... hier geht es zu den Adventslesungen


Eine vorweihnachtliche Bescherung zauberte noch einmal ein strahlendes Lächeln ins Gesicht von Schatzmeister Jürgen Hentschke: Symbolisch nahm er vor dem Pavillon des Fördervereins Wiedenbrügge-Schmalenbruch einen Scheck über 2.500 Euro von Werner Nickel entgegen.

Die Sparkasse Schaumburg hat sich mit ihrer großzügigen Spende ungefähr in der Größenordnung der Kosten für den Dachstuhl am Projekt beteiligt.

Der Pavillon - nahezu gänzlich in Eigenleistung erstellt - geht langsam aber sicher seiner Vollendung entgegen. Tischler Eckhard Seidel will "zwischen den Feiertagen" die Fensterläden einbauen, um die "Hütte" winterfest zu machen. Allen Helfern, die im letzten halben Jahr ausnahmslos jedes Wochenende beim Bau geholfen haben, sagen wir an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank.


Liebe Dorfbewohner, liebe Freunde,

ein überaus ereignisreiches Jahr geht für uns zu Ende. Ein Jahr, in dem wir nicht nur viel Arbeit gehabt haben, sondern auch jede Menge Spaß!

Mögen Ortrud und Roderik auch im kommenden Jahr mit uns sein und dafür sorgen, dass es im Talkessel zwischen Hirschburger Bergen und den Golanhöhen so weiter geht, wie bisher. Dass sich wie im ablaufenden Jahr alle Generationen unseres Dorfes aktiv am Ortsgeschehen beteiligen und dafür sorgen, dass wir ein interessantes und lebendiges Dorf bleiben!

Allen, die uns - in welcher Form auch immer - aktiv und passiv unterstützt haben, sagen wir an dieser Stelle noch einmal unseren allerherzlichsten Dank!

Lang lebe die Wiedenbrügger Dorfgemeinschaft!


Abschied von den Silvesterfeiern

Von Jahr zu Jahr ist die Beteiligung an den Silvesterfeiern im Schützenhaus geringer geworden. Diesmal verirrten sich man gerade noch 20 Feierwillige in die Ballerbude an der Brüggebeeke.

Dafür ging es diesmal äußerst exklusiv und mondän zu! Chefkoch Eckhard Titze zauberte ein mehrgängige Menü, das alle Anwesenden mehr als nur begeisterte.

Trotzdem: Die Sache scheint sich überlebt zu haben?! Also Schluss mit lustig. Im nächsten Jahr wird es keine Silvesterparty im Schützenhaus geben.


 

... hier zu den Berichten über die Zeit davor